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Sofieros geschichte

Jedes Jahr kommen zehntausende Besucher nach Sofiero, um die blütenpracht, die königliche Tradition und die wunderschöne Aussicht über den Öresund zu genießen. Aber wie fing alles an?

Sofieros Geschichte beginnt im Jahr 1864, als Prinz Oscar und seine Gemahlin Sophia von Nassau der Perle am Sund einen Besuch abstatten – Helsingborg. Das junge Paar verliebt sich in die schöne Aussicht, die bewaldeten Schluchten und die Nähe zu Dänemark und kauft das ein Stück nördlich von Helsingborg gelegene Gehöft „Skabelycke“, um dort sein künftiges Sommerschloss „Sophie-Ro“ errichten zu lassen.

Im Sommer 1866 kann das Paar sein Sommer-Traumschloss erstmalig beziehen. Damals hatte das Schloss allerdings noch nicht seine heutige Gestalt – und verfügte beispielsweise nur über eine Etage. Als Kronprinz Oscar zehn Jahre später zu König Oscar II. gekrönt wird, werden am Schloss umfassende Umbaumaßnahmen vorgenommen, in deren Verlauf es sein heutiges Aussehen erhält.

Oscar und Sophia verbringen im Laufe der Jahre viele schöne Sommer auf Sofiero. Im Jahr 1905 übergeben sie ihr geliebtes Sofiero ihrem Enkelsohn Gustaf Adolf anlässlich seiner Vermählung mit Margareta von England als Hochzeitsgeschenk. An einem sonnigen Julitag, gut einen Monat nach ihrer Hochzeit, treffen Gustaf Adolf und Margareta mit Pferd und Kutsche in Sofiero ein und halten durch ein Spalier Einzug, das mit Eichenlaub und einer königlichen Krone geschmückt ist. Die Helsingborger Bürger, die gekommen sind, um die neuen Eigentümer des Schlosses willkommen zu heißen, schwenken schwedische und englische Fahnen.

Das Kronprinzenpaar Gustaf Adolf und Margareta hat ein großes Faible für Gartenbau und Landschaftsarchitektur, und es dauert nicht lange, bis eine komplett neue Gartenanlage auf Sofiero entsteht.

Der Schlossgarten nimmt Gestalt an

Kronprinzessin Margareta, die ihre Kindheit und Jugend in prachtvollen englischen Gärten und Parks verbracht hat, kennt sich mit Pflanzen aus und hat ein untrügliches Gespür für Farben und Formen. Aufgrund ihrer Kenntnisse und ihres persönlichen Interesses für Gartenbau und Landschaftsarchitektur wirkt sie beim Anlegen der Beete und Wege des Schlossparks eigenhändig mit. Margareta und Gustaf Adolf entwerfen Steinpartien, pflanzen Rhododendronbüsche, lassen weitläufige Blumenbeete und ein Kräuterbeet anlegen. Sie lassen ein Gewächshaus errichten und stellen einen Gärtner an. In weniger als 15 Jahren erschaffen sie gemeinschaftlich einen phantastischen Garten.

Margaretha stirbt im Jahr 1920 und hinterlässt einen Ehemann mit fünf Kindern. Gustaf Adolf bleibt seinem Sofiero treu und verbringt dort bis zu seinem Tod 1973 jedes Jahr den Sommer. 1923 geht er eine zweite Ehe mit Lady Louise Mountbatten von England ein.

1950 wird Gustaf Adolf König von Schweden (Gustaf VI. Adolf), aber für seine Gartenanlage und seine landschaftsbaulichen Projekte findet er immer Zeit. Er bepflanzt seinen Schlossgarten und entwickelt mit der Zeit ein besonderes Interesse für Rhododendren. Zu seinen Lebzeiten lässt er über 5 000 Büsche pflanzen, unter denen sich über 400 verschiedene Rhododendron-Arten befinden. Die meisten wachsen in den beiden Schluchten, die nördlich und südlich vom Schloss verlaufen.

Königliches Gartenerbe

1973 vermacht Gustaf VI. Adolf in seinem Testament Sofiero der Stadt Helsingborg. Margaretas und Gustaf Adolfs brennendem Interesse für Gartenbau und Landschaftsarchitektur ist es zu verdanken, dass heute jedes Jahr Zehntausende Besucher in den Genuss des schönen Schlossparks kommen.

Heute arbeiten auf Sofiero ausgezeichnete Gärtner und Landschaftsarchitekten mit derselben Experimentierfreude, die das Kronprinzenpaar auszeichnete, an der Bewahrung des Erbes, das Margareta und Gustaf Adolf hinterlassen haben. Gustaf VI. Adolfs Rhododendren und Margaretas Blumenbeete gehören immer noch zu den schönsten Attraktionen des Gartens, und mittlerweile kann man darüber hinaus einen beeindruckenden Dahliengarten, einen Lustgarten und einen interessanten Küchengarten bewundern.

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